Lernen mit Infographics

Der folgende Hinweis ist zwar schon ein paar Tage alt, trotzdem bin ich gerade noch einmal darüber gestolpert und ich finde den Inhalt sehr teilenswert: Die Internetplattform www.gettingsmart.com hat in einem ihrer Blogeinträge interessante Infografiken zum Thema „Lernen“ zusammengetragen. Wer das Format nicht kennt: Infografiken sind  Bilder und Grafiken, die auf kurzweilige aber effiziente Art und Weise eine Menge Fakten grafisch darstellen. So wie diese zum Beispiel:

 

How the Internet is Revolutionizing Education
Via: OnlineEducation.net

Überhaupt finde ich die Seite von gettingsmart sehr lesenswert, wenn es um innovatives Lernen geht.

Hier geht es zur Übersicht der Infographics auf  gettingsmart.com

In Aktuelles - Heiß und fettig, Zutaten veröffentlicht | Getaggt , , | Kommentare geschlossen

Mitarbeiterwerbung auf Twitter-Art

Aktuell findet sich im Netz ein simples Beispiel, wie man mit einfachsten Mitteln große Wirkung erzielen kann. Schon mal dran gedacht, bei Twitter zu arbeiten? Im Rahmen eines internen Events haben sich die Mitarbeiter von Twitter das Ziel gesetzt, das schlechtmöglichste Recruiting-Video zu produzieren (vermutlich aus einer Bierlaune heraus:)). Zum Einsatz sind dabei nur die eigenen Mitarbeiter sowie die eigenen Bordmittel gekommen. Also quasi kostenlos. Und aus meiner Sicht haben sie ihr Ziel erreicht. :) Kaum war das Video im Netz haben mehr als 500.000 Menschen sich das Video angeschaut. Auch wenn eine Bewertung dieser Aktion im Sinne von steigenden Bewerberzahlen etc. noch aussteht, so haben sie doch eine entsprechende Aufmerksamkeit im Netz erzeugt (für Twitter ist es sicherlich ein einfaches, entsprechende Aufmerksamkeit zu erzeugen…).  Ich denke, so etwas nennt man virales Marketing.

In Aktuelles - Heiß und fettig veröffentlicht | Getaggt , , | Kommentieren

Alle noch an Bord?

Seit Jahren machen immer wieder Studien die Runde, die darüber berichten, wie viele Mitarbeiter nur noch Dienst nach Vorschrift machen, bereits intern gekündigt haben oder wie es um die Mitarbeiterzufriedenheit bestellt. In Zeiten, in denen Bewertungsplattformen wie kununu und Aktionen wie „A great place to work“ (vermeintlich) absolute Transparenz darüber schaffen, wie glücklich Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber sind und gute Mitarbeiter aufgrund des „War for Talents“ ein kostbares Gut sind eine sicherlich nicht zu vernachlässigende Komponente in der Personalarbeit.

Jetzt ist ein neues Testverfahren in der Erprobung, welches die wichtigsten Kriterien der „organisationalen Bindung“, oder neudeutsch „Commitment“ messen sollen: Das Bochumer Commitment Inventar (BOCOIN). Neben der „Attraktivität der Tätigkeit“, dem „Betriebsklima“ und der „Arbeitgeberattraktivität“ ermittelt das Inventar auch Indizes zum Thema „Entgelt“ und zur „Personalentwicklung“.

Neben Mitarbeiterbefragungen oder Stimmungsbarometern ist dies sicherlich eine weitere interessante Informationsquelle für Personaler und Top-Manager. Allerdings sollten die zahlengläubigen Manager nicht aus dem Blick verlieren, dass die Sau vom Wiegen nicht fetter wird. Allzuhäufig habe ich erlebt, dass  gut gemeinte Ansätze zur Erfassung und Verbesserung der Mitarbeiterbindung ohne Wirkung geblieben sind, in blindem Aktionismus endeten („Nicht noch ein Teamworkshop“!) oder sogar negative Auswirkungen hatte („Lieber sozial erwünscht antworten, als noch eine Feedbackrunde!“)

Entscheidend ist von daher was aus den Rückmeldungen der Mitarbeiter gemacht wird. Egal ob diese via Fragebogen oder persönlich erhoben werden.

In frisch zubereitet veröffentlicht | Getaggt , , , | Kommentare geschlossen

Generation Y ohne Führungspotenzial?

Nach einer aktuellen Vergleichsstudie von Prof. Wottawa und Kollegen der Ruhr-Universität Bochum hat bei den heutigen Studienabsolventen das Lebensziel „Macht“ deutlich an Wert verloren während tendenziell Faktoren wie Familie, Image und Hobbies an Bedeutung gewinnen. Bei Männern scheinen auch ethische Werte und Image weniger wichtig zu sein, während bei Frauen diese Punkte eher an Bedeutung gewinnen.

Neben der Komponente „Macht“ scheint auch die Stressresistenz und das Selbstmanagement bei dieser Zielgruppe zu sinken. Dies ist für mich um so verwunderlicher, da dieses Klientel doch schon vom Kindergarten an mit vollen Terminkalendern und der individuellen Freiheit der Wahl konfrontiert ist („In welchen Kindergarten-Workshop gehe ich heute?“). Letztlich kommen die Autoren über eine Clusternanalyse zu dem Ergebnis, dass der Anteil der „potentiellen Führungskräfte“ an den Hochschulabsolventen über die letzten sieben Jahre abgenommen hat (der Frauenanteil aber übrigens tendenziell steigt). Mit Blick auf mögliche Quotendiskussionen sind dies sicherlich spannende Ergebnisse, unklar bleibt für mich vor dem Hintergrund der sich permanent veränderten Rahmenbedingungen (Stichwort: Globalisierung, Social Media & Co.) allerdings die Frage, welche Fähigkeiten und Eigenschaften zukünftig von Führungskräften gefordert sind. Vielleicht ist dies ja gerade mit einem geringeren „Machtanspruch“ verbunden…(da stellt sich die Frage nach „Henne und Ei“…)

Wer interssiert ist: Hier geht es zum Abstract der Studie.

In Aktuelles - Heiß und fettig veröffentlicht | Getaggt , | Kommentieren

Überall zu finden…

20111221-132146.jpg

In frisch zubereitet veröffentlicht | Kommentare geschlossen